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Als tierische Gelatine Teil unserer Kindheit war

Im September 2018 enthüllte foodwatch eine Liste von 12 Lebensmitteln, die Produkte tierischen Ursprungs enthalten, ohne dies auf dem Etikett deutlich zu erwähnen. Unter ihnen sind mehrere Hinweise auf Süßigkeiten zu finden, da sie Schweinegelatine enthalten. Und doch gehört diese Zutat heute nicht mehr auf unseren Teller. Wir werden erklären, warum.

 

Tierische Gelatine wurde in den Bonbons unserer Kindheit verwendet

Zu Beginn des Schuljahres 2018 enthüllte die NGO foodwatch eine Liste von zwölf verarbeiteten Produkten, deren Verpackung nicht unbedingt klar erkennen lässt, dass sie Stoffe tierischen Ursprungs enthalten.

Es wurde bereits über Fälle des Weins berichtet, dessen Herstellungsprozess die Verwendung von tierischen Proteinen beinhalten kann, aber es geht auch um andere Arten von Produkten wie Käse (Vorhandensein von tierischem Lab) oder Süßigkeiten. Zwischen Gummibären und Marshmallows ist die Liste der Süßigkeiten, die Schweinegelatine enthalten, in der Tat lang. Und doch ist es nicht immer leicht zu verstehen, dass diese Gegenstände Substanzen tierischen Ursprungs enthalten.

Diese Art von Zutat wird in einem Süßwarenladen nicht erwartet (und wer würde sich schon vorstellen, dass Gummibärchen Schweineknochen/Häute enthalten sollen?) Darüber hinaus ist in der Zutatenliste die Erwähnung des Begriffes "Gelatine" nicht automatisch mit der Art der Zutaten (Schweinefleisch, Rindfleisch usw.) verbunden.

 

Als tierische Gelatine Teil unserer Kindheit war

 

Gelatine: Wie wird sie gewonnen und warum genutzt?

Zur Erinnerung: Gelatine wird aus den Knochen und Häuten der entnommenen Tiere gewonnen: Schweine, Rinder oder Fische. Diese Zutat tierischen Ursprungs hat es geschafft, sich aufgrund ihrer Eigenschaften einen Platz in der Lebensmittelindustrie zu erobern. In Süßwaren wird Gelatine als Gelier- und/oder Verdickungsmittel verwendet.

Bei anderen Arten von Produkten, wie z.B. fettarmen Produkten, wird die Verwendung von Gelatine zur Erzeugung der Textur und des Fettgefühls simuliert. Die Zutat wird heute von der Industrie weithin verwendet, aber ist sie immer noch unersetzlich?

 

Die neue Generation der industriellen veganen Süßigkeiten

Vielleicht standen Sie bereits mit der Familie und Freunden in der Küche, um vegane Gummibärchen selbst zu machen. Dies ist natürlich ein besonderes Erlebnis, aber nicht immer reicht die Zeit für diese selbstgemachten Köstlichkeiten. Bestimmt haben Sie beim Einkauf schon in den Regalen oder auf Websites gesehen, die vegane Produkte verkaufen, diese Bonbonverpackungen, die mit "vegetarisch", "frei von Tierleid" oder sogar mit dem zertifizierten V-Label vegan gekennzeichnet sind.

Die Hersteller werden sich allmählich der sich ändernden Darstellungen und Erwartungen der Verbraucher bewusst, so dass sich ihre Produkte entsprechend entwickeln. Eine der bekanntesten Süßwarenmarken, Haribo, hat daher der Liste ihrer vegetarischen Süßigkeiten einen speziellen Abschnitt auf ihrer Website gewidmet. Die Konkurrenz zieht nach und stellt regelmäßig neue, saftige Süßigkeiten vor, die völlig frei von Gelatine tierischen Ursprungs sind.

Viele dieser Produkte sind sogar vegan. Der gelierte Aspekt wird durch Pektine (aus Obst und Gemüse) und der glänzende Aspekt durch Carnaubawachs gewährleistet. Für viele Food-Start-ups ist dies eine bewusste Entscheidung, die Teil eines globaleren ethischen Ansatzes ist. Die Produkte der Marken sind nicht nur frei von tierischer Gelatine und künstlichen Aromen, sondern auch biologisch.

Ihre Platzierung in Supermärkten macht sie für möglichst viele Menschen zugänglich und versöhnt gleichzeitig gelegentlichen Genuss und verantwortungsvollen Konsum. Dies ermöglicht es, auf ein inzwischen in jeder Generation vorhandene Bestreben zu reagieren: das des besseren Essens. Und uns daran zu erinnern, dass es keinen Grund mehr gibt, Tiere auf dem Altar des Geschmacks zu opfern.

Es gibt für Vegetarier und Veganer viele Alternativen zu Süßigkeiten mit Gelatine und anderen Produkten tierischen Ursprungs.

Nüsse und Samen: Nüsse, Pekannüsse, Cashewnüsse, Macadamianüsse. Haselnüsse, Mandeln, Pistazien. Kokosnüsse. Pinienkerne, Erdnüsse. Aus Mandel, Haselnuss, Erdnuss, Sesam und Cashew lassen sich auch leckere Pürees zaubern.

Oder genießen Sie getrocknete und kandierte Früchte, Zitrusfrüchte: Aprikose, Avocado, Preiselbeere, Johannisbeere, schwarze Johannisbeere, Ananas, Banane, Kirsche, Zitrone, Klementine, Quitte, Dattel, Kastanie, Erdbeere, Himbeere, Feige, Passionsfrucht, Ingwer, Granatapfel, Guave, Kakipflaume, Kumquat, Kiwi, Litschi, Melone, Mango, Brombeere, Mandarine, Mispel, Nektarine, Wassermelone, Pflaume, Pfirsich, Orange, Heidelbeere, Birne, Papaya, Grapefruit, Apfel, Traube, Tamarillo, Sternfrucht und andere exotische Früchte.

Brauner Zucker, verschiedene Konfitüren, Apfel-Birnen-Konzentrat, Honig und Ahornsirup bringen das gewünschte Maß an Süße in den Nachtisch und Süßigkeiten für zwischendurch.

Mit Sojamilch, Reismilch und frischer Sahne auf Sojabasis lassen sich ganz hervorragende vegetarische und vegane Nachspeisen kreieren.

 

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