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Vegane Süßigkeiten  und tierische Zusätze in Süßigkeiten

Die schlechte Nachricht zuerst: Nein, Süßigkeiten sind leider nicht von Haus aus vegan. Das Angebot wächst zwar stetig, aber dennoch solltest Du beim Kauf stets auf die Kennzeichnung auf der Verpackung achten. Wenn Du absolut sicher gehen willst, dass keine tierischen Zusätze enthalten sind, gehst Du die Zutatenliste noch einmal selbst durch.

Tierische Zusätze, die Du in Süßigkeiten finden könntest sind zum Beispiel Gelatine, Molke (Milchprodukte), Honig (oder Bienenwachs), Aroma aus Wild und Geflügel (z.B. in Chips), Schweineschmalz oder die Aminosäure L-Cystein, welche aus Borsten und Federn gewonnen werden kann.

Die Liste lässt sich noch ein wenig fortsetzen. Wenn Du dich dafür interessierst, hinter welchen kryptischen Namen sich tierische Inhalte verstecken, findest Du im Internet viele ausführliche Listen zu diesem Thema.

Leider kann bei vielen Zusatzstoffen, die in Europa zugelassen sind (nähere Informationen findest Du in der Verordnung (EG) Nr. 1333/2008 d) noch immer nicht genau bestimmt werden, ob sie vegan sind oder nicht.

Die gute Nachricht ist: für alles, das Du gerne essen würdest, aber nicht kannst, weil es nicht pflanzlich ist, gibt es sicher irgendwo eine leckere Alternative ohne tierische Zusätze.

 

Überraschend vegane Süßigkeiten im Supermarkt

Hättest Du gewusst, dass Manner-Waffeln pflanzlich basiert sind? Der Klassiker kann also guten Gewissens zum Kaffee gereicht werden. Auch echte Urgesteine wie Mr. Tom oder die After-Eight-Alternative "Royal Mints" von Halloren sind vegan.
Das bekannteste Beispiel sind sicherlich Oreo Kekse. Was auf den ersten Blick nach Milchfüllung aussieht, stellt sich bei genauerer Betrachtung als vegan heraus.

Es lohnt sich also, hier und da genauer hinzusehen und die Produkte unter die Lupe zu nehmen, bei denen Du unsicher bist, ob sie tierische Produkte enthalten könnten. Häufiger als Du denkst ist das nämlich nicht der Fall.

vegane süssigkeiten

Vegane Süßigkeiten auf dem Vormarsch

Doch Veganer müssen nicht auf kleine Sünden verzichten. Immer häufiger finden sich in den Supermarktregalen vegane Snacks, die ganz ohne tierische Zusätze auskommen. Zu verdanken ist dies auch der immer größer werdenden vegetarisch-veganen Bewegung, die sich im Laufe der letzten Jahre entwickelt hat.

Wie bereits erwähnt finden sich zu vielen beliebten nicht-veganen Süßigkeiten mittlerweile ähnliche Alternativen, wie zum Beispiel vegane Gummibärchen.

 

Vegane Süßigkeiten selbst machen

Klingt kompliziert? Ist es aber nicht. Ein absoluter Geheimtipp ist ein saftiger Schokoladenkuchen. In unter zehn Minuten zusammengerührt und in den Ofen geschoben steht er seinen nicht-veganen Kollegen in absolut nichts nach. Er besteht aus Kakaopulver, Sprudelwasser, Backpulver, Vanillearoma, Salz, Zucker und Mehl. Eine überschaubare Liste an Zutaten, die Du vielleicht schon zuhause hast. So bist Du auch auf spontanen Besuch bestens vorbereitet.

Wenn es um Kuchen geht, ist Apple Crumble ebenfalls ganz vorne mit dabei. Für den Crumble einfach die herkömmliche Butter gegen eine pflanzliche Version austauschen und mit einer veganen Vanillesauce servieren. Geht schnell und schmeckt köstlich.

Aus Früchten, Pflanzenmilch und Süßungsmitteln kannst Du dir ganz einfach ein veganes Lieblingseis zaubern. Deine nicht-veganen Gäste werden den Unterschied nicht bemerken!

Für Diejenigen, die lieber süß frühstücken ist ein Bananenbrot ein perfekter Start in den Tag. Aus Bananen, Mehl, Öl, Backpulver und Zucker einen Teig kneten und nach Herzenslust mit Gewürzen wie Zimt oder Muskat verfeinern. Auch Rosinen und Äpfel machen sich gut im Teig. Wer auf seine Linie achten will, verzichtet auf Zucker und setzt auf die Süße der Früchte. Auch Datteln, Agavendicksaft oder Kokosblütenzucker können als Ersatz dienen.

 

 

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