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Kräuter der Provence


Bei den Kräutern der Provence handelt es sich um eine spezielle Mischung aus klassischen Küchenkräutern aus Südfrankreich. Die meisten wachsen wild in der Region der Provence und sind vor allem in der französischen Küche sehr beliebt. Jedoch ist die Mischung in der Form selbst in der Provence weitgehend unbekannt. So wurde die Mischung eher für Urlauber erfunden, damit diese sich einen Hauch von Provence nach Hause mitnehmen können.

 

Welche Kräuter stammen aus der Provence?

Die Kräuter der Provence sind eine Mischung aus getrockneten Gewürzen und Kräutern nach alten Rezepten aus der französischen Provence.

Diese Kräutermischung besteht meist aus Rosmarin, Thymian, Bohnenkraut, Oregano, Majoran, Fenchel und Lavendel. Manchmal wird dieser aber auch durch Lorbeerblätter und Orangenschalen ergänzt. Die Kräuter schmecken würzig und duften besonders aromatisch. Das Mischungsverhältnis ist hierbei sehr ausgewogen. Die Kräuter der Provence haben generell einen herb-würzigen und kräftigen Geschmack, wobei Thymian und Rosmarin den Ton angeben.

Bereits die Römer wussten das Bohnenkraut zu schätzen, da diese es nicht nur in Italien, sondern auch in den eigenen Provinzen anbauten. Daher gelangte diese Gewürzpflanze in die Provence, wo sie vor allem die Herrschaft der Römer sehr lange noch überdauert hat. Den Namen bekam das Bohnenkraut wegen seiner eigentlichen Verwendung. Hiermit wurden Bohnengerichte verfeinert. In einigen Sprachen wird es wegen des scharfen Geschmacks auch Pfefferkraut genannt. Das Bohnenkraut soll die sexuelle Lust erhöhen und ist zudem für seine Wirkungsweise bei Magen-Darm-Erkrankungen bekannt.

Der Oregano ist, wie auch das Bohnenkraut, eine Gabe der Römer aus Italien. Der Name dagegen ist griechisch und heißt "Schmuck der Berge". Der Oregano macht jenen Charakter der Küche Italiens aus, er ist bedeutender Geschmacksgeber für Pizza, Tomatensoße und Pasta. Das frische Gewürz schmeckt etwas bitter und intensiv.

Auch in der Naturheilkunde hat der Oregano seinen festen Platz. Äußerlich und iinnerlich angewendet desinfiziert er auf natürliche Weise. Einst wurde ihm auch eine Schutzfunktion gegenüber der Pest zugeschrieben.

Umworben ist bei den Kräutern der Provence die Geschichte des Rosmarins. Da in Deutschland der Klapperstorch für die Babys zuständig ist, wurden in Belgien die Kinder aus dem Rosmarinstrauch geholt. Im Mittelalter diente das Gewürz dazu, bei Taufen, Beerdigungen und Hochzeiten die Geister fernzuhalten. Thymian ist heute noch als wichtiger Bestandteil von Erkältungs- und Hustentees bekannt. Einst brachten Mönche das Gewürz nach Europa.

Kräuter der Provence

Schon viele Jahrhunderte vorher opferten die Bewohner Griechenlands es den Göttern, während die Ägypter vor allem die antiseptische Wirkungsweise beim Einbalsamieren ihrer Toten nutzten. Heutzutage erfreut sich vor allem der aromatische Geschmack des Gewürzes in der europäischen Küche einer großen Beliebtheit.
Wie Oregano ist der Basilikum ein wahrer Klassiker aus der italienischen Küche. Die Blätter verfeinern vor allem Suppen, Tomatengerichte und Salate. Das Gewürz entstammt eigentlich aus Asien. In Indien wurde dieses verehrt und wurde als Heilmittel gegen nahezu jede Erkrankung verwendet. 

 

Wofür der Kräuter der Provence verwendet? 

Kräuter aus der Provence meist oft bei Speisen mit Tomaten, Gemüsesuppen, Auberginen oder Zucchini verwendet. Diese würzen wunderbar Geflügel, Salate, Lamm, Gegrilltes und Kurzgebratenes. Kräuter der Provence lassen sich außerdem gut in Essig oder Öl einlegen und als Marinade verwenden.

In der Provence kocht heute fast niemand mit den Kräutern der Provence. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Kräuter kein Teil der provenzalischen Küche sind. Frischer Oregano und Rosmarin werden vielfach verwendet und geben den Speisen den typischen Geschmack.

Freunde der mediterranen Gewürze können allerdings noch mehr hiermit würzen. So können fast alle südeuropäischen Speisen wie Tomatensalate, Pizza oder Pastagerichte hiermit gewürzt werden. Auch zu Saucen und Suppen, die ein würziges und kräftiges Aroma benötigen, lassen sich diese Kräuter gut nutzen.

Bei der Verwendung der Provencekräuter sollte jedoch stets auf die Menge sowie auf die Art der Zubereitung geachtet werden. Bei Saucen und Suppen sollte besser wenig von der Mischung angewandt werden, da ansonsten ein dominantes Aroma den ursprünglichen Geschmack in den Hintergrund drängen kann.

 

 

 

 

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