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Smoked Seitan und Co. – Vegetarisches vom Pelletgrill

Seit Jahren steigt die Nachfrage nach gesunden, saisonalen, regional angebauten Lebensmitteln – und mit ihr der Prozentsatz all derjenigen, die sich im Namen der Tiere und des Klimaschutzes für eine vegetarische oder sogar vegane Ernährung entscheiden. Gehörst du noch nicht zu diesem Kreis, tauschst aber immer häufiger Schnitzel gegen Tofu, bist du prädestiniert für vegetarische Kost vom Pelletgrill: Die Kombination aus rauchigem Aroma und frischer fleischloser Kost wird dich mit Sicherheit verführen!

 

Fleischlos auch für Fleischliebhaber

Der Sommer steht so gut wie vor der Tür – und damit der Beginn der Grillsaison. Die Zeiten, zu denen Vegetarier bei Barbecue-Gartenpartys ihren Hunger einzig mit Beilagensalat oder Backkartoffeln stillen konnten, sind lange vorbei: So köstliche Gerichte lassen sich mittlerweile zubereiten, dass sogar ausgewiesene Fleischliebhaber den Griff zu Smoked Seitan und Co. wagen. Dabei gebührt vor allem der Zubereitung der vielfältigen Speisen Dank dafür, dass ihre Beliebtheit steigt. Nicht zuletzt die gleichmäßige Hitze und das leichte Raucharoma eines Pelletgrills sorgen für die wachsende Popularität vegetarischer Kost auch unter Flexitariern.

 

Holzabfälle mit Geschmack

Kaum ins Gewicht fällt der Pellets Preis. Die unterschiedlichen Aromen der gepressten Sägespäne dafür umso mehr! Weniger als 15 Euro musst du investieren, um für rund zehn Stunden Hitze im Garraum erzeugen zu können. Achte beim Kauf unbedingt darauf, reine Holzpeletts zu verwenden – andere Varianten können Abfälle und Schadstoffe enthalten.

Und auf noch etwas solltest du deinen Blick werfen – oder im übertragenen Sinne deine Nase hineinstecken: die angebotenen Aromen. Von Kirsche, Pfirsich und Apfel über Eiche und Waldholz bis hin zu Gewürzpflanzen kannst du deinen Gerichten die gewünschte Rauchnote verleihen.

 

Aus den USA nach Deutschland

Mag die Behauptung, Deutschland habe den USA mittlerweile als Grillmeister den Rang abgelaufen, auch nicht bewiesen und höchstwahrscheinlich nicht objektiv sein: Dank der USA zumindest kannst du inzwischen deine Wahl nicht nur zwischen Gas-, Kohle- und Elektrogrill treffen, sondern dich auch für einen Pelletgrill entscheiden. Damit liegst du nicht nur im Trend der Zeit, sondern profitierst auch von zahlreichen Pluspunkten. Denn ein Pelletgrill lässt sich

  • problemlos bedienen
  • einfach reinigen
  • nach kurzer Aufheizzeit sofort nutzen
  • für vielseitige Zubereitungsmöglichkeiten einsetzen

Gut, du benötigst immer einen Stromanschluss für die eingebaute Regelungstechnik. Doch es gibt dafür Verlängerungskabel. Und deren Anschaffung lohnt, versprochen!

Pallet Grill

So nutzt du einen Pelletgrill

Die Funktionsweise eines Pelletgrills ist so einfach wie raffiniert. In jedes der inzwischen unzähligen Modelle auf dem Markt ist ein Behältnis integriert, in das du spezielle Holzpeletts einfüllst, die wiederum durch eine sogenannte Förderschnecke in den Brennraum des Smokers geleitet und dort verbrannt werden. Die entstehende Hitze verteilt sich ebenso wie das Raucharoma homogen im Garraum. Durch das eingebaute Temperaturschutzblech unter dem Rost wird deine vegetarische Spezialität ähnlich wie in einem Umluftbackofen nur indirekt gegrillt. Der Rauch selbst wird durch einen Schornstein nach außen geleitet.

 

Qualität hat ihren Preis

Je nachdem, welche Grillköstlichkeit du zubereiten möchtest, kannst du dich dank der Steuerungseinheiten der einzelnen Pelletgrills für Temperaturen von 75 Grad bis 400 Grad Celsius entscheiden. Entsprechend hoch ist auch die Preisspanne der Angebote: Reicht dir zunächst eine Basisvariante, bist du ab rund 600 Euro dabei, möchtest du deinen neuen Grill auch über dein Smartphone bedienen können, kannst du diese Summe mindestens verfünffachen. Doch so hoch die Anschaffungskosten, so sehr wirst du dich bei jeder Nutzung erneut über deinen Pelletgrill freuen. Und die Freude hält an – selbst bei täglichem Gebrauch wirst du noch nach Jahren deine Seitanspezialitäten auf demselben Modell zubereiten können.

 

Was darf es sein?

Du hast also alles, was du für ein lukullisches vegetarisches Mahl vom Rost benötigst: einen Pelletgrill, eine individuell anpassbare Temperaturspanne sowie das gewünschte Raucharoma. Jetzt musst du nur noch überlegen, womit du deinen Geschmacksnerve die größte Freude bereitest.

Selbstverständlich kannst du einfach einen Maiskolben auf den Rost legen, Kürbisspalten oder gefüllte Auberginenhälften. Doch vegetarische Kost bietet inzwischen so viel mehr!

Wie wäre es mit geräuchertem Seitan? Lege das rein pflanzliche Schnitzel aus Weizeneiweiß in Kichererbsenmehl ein, mariniere es mit einer würzigen Barbecue-Sauce aus Agavendicksaft, Tomatenpüree, Sojasauce und heller Misopaste und lege es für einige Zeit in die Smokebox deines Pelletgrills.

Auch Tempeh ist wandelbar: Die fermentierten, gepressten Sojabohnen lassen sich optimal mit Apfelessig verfeinern und nach dem Angrillen mit frischen Kidneybohnen servieren.

Tofu ist selbstverständlich immer eine Lösung: Im Naturzustand fast geschmacklos, kannst du dir deine Scheiben mit sämtlichen erdenklichen Gewürzen nach Lust und Laune zubereiten. Guten Appetit!

 

 

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