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Superfoods: Was ist dran am Trend

Es scheint nahezu kein Tag zu vergehen, an dem es keinen neuen Trend im Bereich der sogenannten Superfoods gibt. Die Liste an neuen, vermeintlich bahnbrechenden, Produkten ist lang. Sie versprechen, den Alltag der Verbraucher zu optimieren und sich positiv auf ihre Gesundheit auszuwirken. Doch halten die Superfoods eigentlich das, was sie versprechen? Im Falle von Camu Camu lautet die Antwort definitiv: Ja. Wodurch sich die kleinen Beeren auszeichnen und wie sie am besten verzehrt werden, erklärt der folgende Artikel.

 

Camu Camu – Die Superbeere

Der natürliche Lebensraum von Camu Camu (lateinischer Name: Myrciaria dubia) liegt in dem westlichen Gebiet des Amazonas. So findet sich der Strauch, der zu den Myrtengewächsen gehört, besonders oft in Kolumbien, Brasilien und Peru. Die Höhe des Camu-Camu-Strauchs kann zwischen drei und acht Metern betragen. Seine Beeren sind zwischen einem und drei Zentimetern groß, ihr Gewicht liegt bei bis zu 14 Gramm. Sie sind gelblich, rot oder orange gefärbt und haben ähnlich wie Trauben Kerne in ihre Inneren.

 

Das steckt in dem Superfood

Beeindruckende 2.000 Milligramm Vitamin C stecken in nur 100 Gramm Camu Camu. Dieser Gehalt an Vitamin C beträgt zehnmal so viel, wie der einer Orange. Dies macht deutlich, dass Camu Camu die Bezeichnung Superfood tatsächlich verdient hat. Schließlich sorgt nur eine Portion der Beeren dafür, dass der vollständige Tagesbedarf an Vitamin C gedeckt ist.

Blüte des Superfoods Camu Camu

Der menschliche Organismus profitiert von Vitamin C in hohem Maße, da es beispielsweise für eine gesunde Funktion des Immunsystems sorgt, vor Erschöpfung schützt und den Energiestoffwechsel regelt. Sogar die Hautalterung soll es verlangsamen können. Die kleinen Beeren weisen darüber hinaus allerdings noch weitere wichtige Mikronährstoffe auf. So verfügt die Camu Camu über Beta-Carotin, Aminosäuren, Eisen, Vitamin B1, B2, B3, Kalzium und Kalium: eine unschlagbare Kombi an Nährstoffen.

Der Verzehr der Camu Camu

Für die tägliche Versorgung mit Vitamin C ist die Camu Camu also bestens geeignet. Darüber hinaus punktet sie mit einem überdurchschnittlich hohen Gehalt an wertvollen Antioxidantien, die dem Organismus helfen, oxidativen Stress wirkungsvoll zu bekämpfen.

Diejenigen, die es nun nicht mehr abwarten können, Camu Camu einmal auszuprobieren, haben verschiedene Möglichkeiten dazu. Beispielsweise gibt es unterschiedliche Pulver, die durch ein Gefriertrocknungsverfahren direkt nach der Ernte aus den frischen Beeren hergestellt werden.

Sollen die Beeren allerdings in ihrer Ursprungsform verzehrt werden, muss über ihren bitteren Eigengeschmack hinweggesehen werden. Außerdem besteht die Gefahr, dass durch den langen Transportweg der Gehalt an Vitaminen reduziert werden könnte. Daher ist es, zumindest für die Verbraucher in Deutschland, empfehlenswerter, auf die Fruchtpulver zu setzen.

Im Internet finden sich vielfältige Rezeptideen, um das Pulver in die tägliche Ernährung zu integrieren. Beispielsweise kann das säuerlich-herbe Camu-Camu-Pulver in Joghurt, Wasser oder Saft eingerührt werden. Auch als Zutat in einem leckeren und gesunden Smoothie ist es außerordentlich gut geeignet. Das pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel macht sich darüber hinaus auch sehr gut in Porridge oder Müsli. Nur stark erwärmen sollte man das Pulver nicht, da das Vitamin C sehr hitzeempfindlich ist. Diejenigen, die es noch einfacher mögen, können ebenfalls auf Camu Camu in Kapselform zurückgreifen.

 

 

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