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Schmuck tragen in der Küche – warum Hygienevorschriften davon abraten

Ja, wir lieben Schmuck und viele von uns tragen Ringe, Ohrringe oder Armbänder rund um die Uhr und legen ihn nur selten ab. Am Abend wird der Schmuck von vielen abgenommen, doch in anderen Situationen, wie beim Händewaschen oder Kochen, wird nicht daran gedacht. Schmuckberater und Gesundheitsexperten warnen jedoch davor, Schmuck bei der Reinigung und Körperpflege sowie bei der Zubereitung von Lebensmitteln unbedingt zu entfernen. Warum dies so wichtig ist, haben wir uns genauer angeschaut.

In der Restaurantküche Pflicht, privat stark empfohlen

In der Küche sollte eine gewisse Basishygiene herrschen. Während sicherlich nicht alle Regeln aus der Gastronomie auch im privaten Bereich übernommen werden müssen, ist die Regel zur Abnahme von Schmuck mit Sicherheit sehr ratsam. Dabei geht es nämlich nicht nur darum, die Lebensmittel zu schützen und die eigene Körperhygiene auf einem hohen Level zu halten, auch der Aspekt der Beschädigung von Schmuck spielt eine Rolle.

Verunreinigung der Lebensmittel

Die gesetzlichen Vorschriften für kommerzielle Küchen empfehlen es nicht nur, während der Arbeit keinen Schmuck zu tragen, es ist sogar streng verpflichtend. Das liegt in erster Linie daran, dass sich unter Ringen, Uhren und Armbändern Keime und Bakterien ablagern, die beim Kochen in die zubereiteten Speisen übertragen werden können. Darüber hinaus verhindert diese Art von Schmuck, dass Hände und Unterarme sorgfältig gereinigt werden können, was in der Gastronomie zum A und O zählt. So können sich im Handumdrehen zum Beispiel auch Seifenreste am Schmuck festsetzen und mit Leichtigkeit in die Lebensmittel übergehen.

Schmuck tragen beim Kochen

Verunreinigung des Schmucks

Eine Perspektive, die Privatpersonen ebenfalls stark interessieren dürfte, ist, dass auch die geliebten Schmuckstücke davon profitieren, wenn sie vor der Arbeit in der Küche abgenommen werden. Je nach Material des Schmucks kann dieser unter dem Kontakt mit Fett, Essig oder ähnlichen anhaftenden Lebensmitteln leiden und Schäden davontragen. Während sich Fettspritzer von hochwertigen Silberringen vielleicht noch recht leicht wieder entfernen lassen, wird es mit anderen Dingen nicht so einfach aussehen.

Legen Sie Ihren Schmuck lieber zur Seite

Schmuck zu ruinieren, kann eine teure Angelegenheit sein. Schnappen Sie sich vor der Küchenarbeit daher lieber eine Schmuckverpackung und bewahren Sie Ihre Schmuckstücke darin sicher auf. Es ist kein großer Aufwand den Schmuck vor dem Kochen abzulegen, nach und nach werden Sie sehen, dass es zu einer automatischen Routine wird. Der Aufwand, den Sie haben werden, sobald die liebsten Schmuckstücke ruiniert sind, wird wesentlich größer sein – und sowohl in Hinsicht auf die Kosten der Neuanschaffung als auch auf die Zeit, die Sie damit verbringen müssen, diesen überhaupt erst einmal wiederzufinden.

Die Pflege des Schmucks selbst ist aber sogar nur eine Seite dessen, warum Sie sich die neue Angewohnheit schaffen sollten, den Schmuck in bestimmten Situationen abzulegen. Halten Sie sich vor Augen, dass dieser im schlimmsten Fall gar eine Lebensmittelvergiftung oder andere Krankheiten hervorrufen kann, wird es wohl gar nicht mehr schwer sein, vor dem Kochen und Händewaschen daran zu denken. Auch wenn Sie der Meinung sind, dass Ihre Schmuckstücke die höchste Pflege erhalten und keinerlei Bakterien an sich haften haben können, sollten Sie sich bewusst sein, dass Sie die Verantwortung tragen, wenn Sie für andere Personen kochen. Krankheitserreger setzen sich unwahrscheinlich schnell an Schmuck, insbesondere an Ringen und Armbändern bzw. Uhren, fest, vor allem wenn Sie diesen nicht beim Händewaschen ablegen. Der Sprung in die Lebensmittel ist dann wirklich eine Leichtigkeit…

 

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