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Mit Heilpflanzen kochen und von Wirkstoffen wie CBD profitieren

Bei Heilpflanzen denken die meisten von uns an Naturheilmittel in Form von Präparaten oder Tees. Das ist verständlich, denn dabei handelt es sich um die zwei häufigsten Einsatzmöglichkeiten. Allerdings haben Heilpflanzen ein noch größeres Potenzial und wer möchte, kann sie sogar zum Kochen nutzen. Das Gute daran ist, dass Heilpflanzen nicht nur den Geschmack aufwerten können, sondern auch mit gesundheitlichen Vorteilen einhergehen. Wir können schließlich von Wirkstoffen wie ätherischen Ölen, CBD oder Flavonoiden profitieren. Schauen wir uns also einige gute Heilpflanzen zum Kochen an.

Cannabis

Cannabis ist eine der ältesten Heilpflanzen der Welt, aber aufgrund ihres illegalen Status wird sie in Deutschland nur selten zum Kochen verwendet. Selbst Blüten mit einem geringen THC-Gehalt von unter 0,2 % sind nicht zu 100 % legal, sondern befinden sich in einer Grauzone. Trotzdem müssen wir nicht auf Kochen mit Cannabis verzichten, denn CBD Öl ist zum Beispiel hier legal erhältlich. Das Besondere an dem Öl ist, dass es einfach mit Speisen oder Getränken gemischt werden kann. Ob der nussige Geschmack gut rüberkommt, hängt vor allem von der Dosierung ab. Sollte die Dosierung zu hoch ausfallen, ist mit einem bitteren Geschmack zu rechnen. Cannabis zählt zu den vielfältigsten Heilpflanzen – auch beim Kochen.

Thymian

Thymian ist vor allem während der Grillsaison interessant, was aber nicht heißt, dass es sich nicht auch für vegetarisches Essen eignet. Im Grunde kann Thymian auch bei gegrilltem Gemüse oder Fleischersatzprodukten zum Einsatz kommen. Das liegt daran, dass es beim aromatischen Gewürz nicht nur um den Geschmack geht, sondern auch um den Krebsschutz. So schön Grillen auch sein mag: Es geht aufgrund der entstehenden polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK) mit einem erhöhten Krebsrisiko einher. Da Thymian PAK zu einem gewissen Grad neutralisieren kann, ist es eine der besten Heilpflanzen zum Kochen.

vegetarisch kochen mit kräutern

Salbei

Wer erlebnisreiches Kochen vorzieht, sollte vielleicht besser auf andere Heilpflanzen zurückgreifen, aber auch Salbei kann bei dem ein oder anderen Gericht zum Einsatz kommen. Dabei ist es in Ordnung, einfach pure Salbeiblätter zu nutzen. Sie helfen nicht nur bei Husten, sondern punkten auch sonst durch ihre antibakterielle, antivirale und entzündungshemmende Wirkung.

Basilikum

Gerade Menschen mit Verdauungsstörungen sollten sich überlegen, ihre Speisen mit Basilikum zu verfeinern. Basilikum kann unter anderem Blähungen, Magenschmerzen und einem unangenehmen Völlegefühl vorbeugen. Allerdings passt es nicht zu allen Lebensmitteln. Am besten kommt Basilikum kleingehackt in Salaten oder Soßen zur Geltung.

Bärlauch

Bärlauch sollte vorzugsweise frisch genossen werden, denn dann können die enthaltenen Mineralstoffe und Vitamine ihre Wirkung voll entfalten. Wird es zu sehr erhitzt, geht der Großteil der Wirkstoffe verloren. Selbst das Aroma bleibt bei Hitze nicht erhalten. Am besten wird Bärlauch nach dem Kochen in adäquaten Mengen dem Gericht beigegeben. Wer zu viel Bärlauch nutzt, riskiert Magen-Darm-Beschwerden. Bei richtiger Dosierung gibt es jedoch keinen Grund, um auf das Heilmittel zu verzichten. Die Heilpflanze hilft beispielsweise bei Bluthochdruck, Fieber und Kopfschmerzen. Am besten ist vor der Blüte gesammelter Bärlauch, da hier der Schwefelgehalt am höchsten ist.

 

 

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