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CBD ist gesund – aber wie wird's richtig konsumiert?

Die Einsatzmöglichkeiten von CBD sind sehr vielfältig – dies konnte bereits eine neuseeländische Studie wissenschaftlich belegen. Im Fokus der Studie standen vor allem die subjektiv empfundenen, positiven Auswirkungen von CBD auf die Gesundheit der Patienten.

Grundsätzlich lassen sich die Beweggründe, die für den Konsum von CBD sprechen, in die Gruppen neurologische Erkrankungen, psychische Probleme, krebsbedingte Beschwerden und Schmerzen einteilen. Die Studie aus Neuseeland zeigt, dass sich der CBD-Konsum besonders positiv auf die Patientengruppen mit Depressionen, Schlafstörungen, Ängsten und unterschiedlichen Schmerzen ausgewirkt hat.

Doch viele Verbraucher, die ebenfalls von den positiven Auswirkungen des CBD-Konsums profitieren möchten, stellen sich die Frage, wie sie es richtig konsumieren. Schließlich gibt es eine Vielzahl von Darreichungsformen, wie Blüten, Tee oder CBD-Öl. Auch in Form von Hanfsamen ist der Konsum von CBD sehr beliebt. Die positiven Auswirkungen von CBD erklärt diese Seite sehr ausführlich.

 

Der richtige Konsum von CBD – CBD rauchen?

CBD kann nicht nur über die normale Nahrung aufgenommen oder getrunken werden, sondern auch geraucht werden. Viele Menschen fragen sich allerdings, ob die CBD Blüten, Liquids und Zigaretten rechtlich überhaupt legal sind.

 

CBD in Zigarettenform

Die Herstellung von Zigaretten, die Cannabidiol enthalten, erfolgt durch die Mischung von verschiedenen Hanfpflanzen mit normalem Tabak. In diesem CBD-Produkt ist zwar THC enthalten, allerdings in einer wesentlich geringeren Menge als in herkömmlichen Joints. Der THC-Gehalt in den Zigaretten liegt höchstens bei einem Prozent. Allerdings unterscheiden sich die legalen Vorgaben für den maximalen THC-Gehalt zwischen den einzelnen Ländern. Hier sollten sich Verbraucher im Vorfeld informieren, ob die CBD-Zigaretten den rechtlichen Vorschriften entsprechen.

CBD Öle Liquids

CBD Öl sollte nicht geraucht werden

Der Großteil der CBD-Öle ist nicht dafür gemacht, starker Hitze ausgesetzt zu werden. Hierbei ist es nämlich möglich, dass Verbrennungsstoffe entstehen, deren Wirkung krebserregend ist. Außerdem haben die Öle einen sehr niedrigen Siedepunkt.

Wenn die Wirkstoffe allerdings aus dem Pflanzenharz gewonnen werden, ist es möglich, diese zu verdampfen. Es ist allerdings oft nicht klar, welche Öle für die Mischung mit dem Cannabidiol verwendet werden. Es ist grundsätzlich möglich, dass CBD mit einer alkoholhaltigen Lösung vermischt wird, damit ein Vaporisieren erfolgen kann, ohne, dass sich dadurch schädliche Folgen ergeben.

Dennoch ist dies in der Regel keine gute Idee und besonders für trockene Alkoholiker keine Alternative. Darüber hinaus kann die Dampfmaschine durch das Rauchen des CBD-Öls verschmieren und Schaden nehmen. Die Gesundheit würde von dem langfristigen Dampfen ohnehin nicht profitieren. Deswegen sollte das CBD-Öl lediglich oral eingenommen werden – so können Konsumenten von den positiven Auswirkungen auf ihre Gesundheit ohne Einschränkungen profitieren.

 

E-Zigaretten mit CBD-Liquid

Raucher, die häufig CBD konsumieren, berichten, dass sie eine entspannende Wirkung wahrnehmen. Ein Rausch, wie bei dem Rauchen von THC, entsteht dabei nicht. Auch ist die Gefahr, einen Angstzustand zu verspüren, sehr gering. Hier überwiegen definitiv die positiven Erfahrungen über das Rauchen von CBD Produkten. Besonders häufig wird davon berichtet, dass die Schlafqualität durch das Rauchen von CBD verbessert, Stress gelindert und Ängste reduziert werden. Ebenfalls werden oft Verbesserungen hinsichtlich chronischer Entzündungen und Schmerzen festgestellt.

Für E-Zigaretten ist eine große Auswahl an sogenannten CBD-Liquids erhältlich. Diese Liquids unterscheiden sich allerdings teilweise stark in ihrer Qualität. Die Aufnahme des Cannabidiols ist nämlich von der jeweiligen Rezeptur abhängig.

Verbraucher sollten bei der Wahl des passenden CBD-Liquids darauf achten, auf einen seriösen Hersteller zurückzugreifen. Es gelten eine Vielzahl von Kontrollen und Vorschriften innerhalb der EU, sodass dadurch in der Regel eine gute Qualität der Liquids gewährleistet werden kann. Wie die weiteren CBD-Produkte auch, sind die CBD-Liquids nur legal in Deutschland erhältlich, wenn in ihnen kein THC enthalten ist.

 

Legales Cannabis rauchen

Ebenfalls besteht die Möglichkeit, legales Cannabis zu rauchen. Dieses enthält einen Gehalt an THC, der unterhalb von 0,1 Prozent liegt. Dies bedeutet allerdings nicht, dass keine Wirkung zu verspüren ist. Abhängig von der jeweiligen Sorte, können im CBD-Gras rund 15 Prozent Cannabidiol enthalten sein. Da allerdings kaum THC enthalten ist, ist die Wirkungsweise von CBD-Gras nicht psychoaktiv. Studien konnten bereits bescheinigen, dass das Rauchen von CBD Grad beruhigend und schmerzlindernd wird. Auch Krankheiten der Psyche, wie beispielsweise Schizophrenie, sollen durch den Konsum gelindert werden.

 

Die Akzeptanz des Rauchens von CBD

Die Wirkung von CBD ist nicht psychoaktiv, weshalb das Cannabidiol nicht unter die Regelungen des Betäubungsmittelgesetzes fällt. Der Konsum und auch der Besitz von CBD ist also erlaubt – solange die Voraussetzung erfüllt wird, dass kein THC in dem CBD-Gras enthalten ist.

Von seiner Optik her ähnelt das CBD-Gras dem herkömmlichen Cannabis sehr stark, auch der Geruch ist sehr ähnlich. Auf den ersten Blick lässt sich also kaum feststellen, ob es sich um das THC-haltige, illegale Cannabis oder um CBD-Gras handelt. Es ist also durchaus vorstellbar, dass bei einer Kontrolle durch die Polizei das CBD-Grad einbehalten und in einem Labor untersucht wird. Rechtlich gesehen bestehen allerdings keine Gefahren, wenn das CBD frei von THC ist, da kein Gesetzesverstoß vorliegt.

Die Reaktionen, die bei dem Konsum von CBD im öffentlichen Raum zu erwarten sind, sind allerdings durchwachsen. In vielen Gaststätten wird es nicht gerne gesehen, wenn vor dem Lokal CBD-Gras geraucht wird – da es schwer zu unterscheiden ist, ob ein herkömmlicher Joint oder eben eine CBD-Zigarette geraucht wird. Der charakteristische Geruch führt oft dazu, dass der Konsument gebeten wird, das Rauchen zu unterlassen. Da das Hausrecht immer bei dem jeweiligen Betreiber der Gaststätte liegt, ist dem Wunsch nach Unterlassung in diesem Fall Folge zu leisten.

 

Fazit: CBD rauchen – Am besten als Liquid

Für viele Menschen stellt das Cannabidiol noch immer eine Unbekannte dar. Daher ist es durchaus zu erwarten, dass es bei dem Rauchen von CBD auf der Straße zu strafenden Blicken oder Kommentaren kommt. Wenn in den Zigaretten THC enthalten ist, ist der Konsum von diesen Produkten in vielen Ländern ohnehin verboten. Unterwegs sollte daher nur zu CBD-Liquids gegriffen werden. Das CBD-Öl in Form des Rauchens zu konsumieren ist, wie bereits geschildert, keine gute Lösung und der Gesundheit nicht zuträglich.

Auch von der Idee, CBD-Tee zu rauchen, sollte abgesehen werden. Dieser sollte besser in der dafür vorgesehenen Form als Heißgetränk konsumiert werden, um seine positiven Auswirkungen bestmöglich entfalten zu können.

 

 

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