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Die vegane Ernährungspyramide - von Ebene zu Ebene

Innerhalb der klassischen Ernährung gibt es schon lange das Vorbild auf Basis der Ernährungspyramide. Doch dank der immer größer werdenden Popularität einer vegetarischen und veganen Lebensweise, gibt es inzwischen auch die vegane Ernährungspyramide.

Mit dieser hast du die Möglichkeit, dich vegan und lecker zu ernähren und zeitgleich dafür zu sorgen, dass du mit allen wichtigen Nährstoffen optimal versorgt bist. Was alles wichtig ist, rund um die vegane Ernährungspyramide und wie diese auch in Verbindung mit Nachhaltigkeit steht, erfährst du hier.

Mehr zu einer nachhaltigen und veganen Lebensweise findest du auch bei Nachhaltig-Vegan.de

 

Die vegane Ernährungspyramide - dein Weg zur Orientierung

Die vegetarische und vegane Ernährungsform ist nicht nur löblich, sondern vor allen Dingen vorbildlich, und zwar für jeden Menschen weltweit, der immer noch ohne Sinn und Verstand jeden Tag Fleisch und Fisch in Unmengen verzehrt. Er fügt nämlich nicht nur sich selber massiven körperlichen Schaden damit zu, sondern schadet gleichermaßen auch der Umwelt, denn irgendwann sind die Ressourcen verbraucht.

Jedes verzehrte Stück Fleisch treibt den Klimawandel ein Stück weiter voran, sodass die Treibhausgase uns allen irgendwann buchstäblich die Luft zum Atmen nehmen werden. Natürlich ist der Weg nicht immer ganz einfach und manchmal kann es passieren, dass du von deinem Weg ein Stück abkommst.

Doch diverse Hilfsmittel versuchen dir dein Leben als Veganer etwas leichter zu machen. So auch die vegane Ernährungspyramide. Sie zeigt dir, wie du dich gesundheitsfördernd und ausgewogen vegan ernähren kannst, sodass du die Theorie problemlos und ohne großen Aufwand, in die Praxis umsetzen kannst. 

Durch die vegane Ernährungspyramide kannst du nicht nur dein aktuelles Essverhalten überprüfen und optimieren, vielmehr brauchst du fortan keinerlei Berechnungen mehr vornehmen was deine Nährstoffe, Kalorien und das Abwiegen betrifft.

Die vegane Ernährungspyramide gewährleistet deine vollständige Versorgung mit:

  • Fetten
  • Eiweißen
  • Kohlenhydraten
  • Mineralstoffen
  • Vitaminen
  • sekundären pflanzlichen Inhaltsstoffen

Die vegane Ernährungspyramide - von Ebene zu Ebene

Die vegane Ernährungspyramide und ihr Aufbau

Die vegane Ernährungspyramide beinhaltet exakt acht Lebensmittelgruppen, verteilt auf sechs Ebenen. Die sechste Ebene stellt die Spitze der Lebensmittelpyramide dar, und zwar mit der Lebensmittelgruppe, von denen du jeden Tag durchschnittlich am wenigsten zu dir nehmen solltest. Ebene 1 bildet das Fundament und kann von dir üppig verzehrt werden.

 

Die vegane Ernährungspyramide und ihre Ebenen

1. Ebene - Flüssigkeit

Das Fundament einer jeden veganen Ernährung stellt die Flüssigkeitszufuhr dar. Jeden Tag solltest du mindestens sechs Gläser Wasser zu dir nehmen, damit du auf mindestens ein bis zwei Liter kommst. Ergänzt wird die Flüssigkeit durch Tees auf Basis von Früchten oder Kräutern und allen anderen Getränken ohne viele Kalorien. 

 

2. Ebene - Obst und Gemüse

Obst und Gemüse können von dir in reichhaltigen Mengen jeden Tag verzehrt werden. Du erhältst so deine wichtigen Ballaststoffe, Mineralstoffe, Vitamine und sekundären pflanzlichen Inhaltsstoffen. Denk auch hier an die Nachhaltigkeit und greife ausschließlich auf regionale und saisonale Produkte zurück. 

 

3. Ebene - Kartoffeln und Getreide

Gönn dir jeden Tag etwa vier Portionen (zwei bis drei Mahlzeiten) Kartoffeln, Reis, Getreide oder anderen Produkten dieser Lebensmittelgruppe. Die Zufuhr an komplexen Kohlenhydraten, Mineralstoffen, Ballaststoffen und Vitaminen stellen das Resultat dar.

 

4. Ebene - Samen, Nüsse und Eiweißprodukte

Eiweiß ist äußerst wichtig, das zeigt auch die vegane Ernährungspyramide. Du solltest jede Woche mehrmals oder auch jeden Tag Hülsenfrüchte zu dir nehmen. Dies kannst du in Form von Linsen, Erbsen, Bohnen und Co. Aber auch durch Produkte auf der Basis von Soja wie pflanzliche Joghurts oder Drinks, und Tofu liefern dir dein Eiweiß.

Gleiches gilt für Samen und Nüsse, durch die zusätzlich auch noch essenziell wichtige Fettsäuren erhältst. Allerdings haben sie einige Kalorien mehr, weshalb du hier mit Bedacht vorgehen solltest. 30 bis 60 Gramm täglich sind optimal.

 

5. Ebene - Salz, Fett und Öl

Was Salz, Fett und Öl betrifft, sieht die vegane Ernährungspyramide zwei bis vier Esslöffel täglich vor. Nutze vor allen Dingen Öle die naturbelassen sind wie Walnuss-, Raps- und Leinsamenöl. Alle beinhalten reichlich Omega-3-Fettsäuren. Mit Salz solltest du sparsam umgehen und verwende in erster Linie Meersalz.

 

6. Ebene - Alkohol, Knabbereien und Süßigkeiten

Hier bedarf es weniger Worte: alles mit Maß und Ziel, sprich, nicht mehr als eine Portion am Tag.

 

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